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Ätzteile und Tipps

Erst die entsprechenden Details an den richtigen Stellen sorgen für bleibende Eindrücke beim Betrachten eines Modells. Um Ihnen dies zu ermöglichen legen wir größten Wert darauf möglichst genaue und sauber geätzte Teile in hervoragender Qualität liefern zu können. Da wir alle unsere Ätzteile selbst entwickeln, liegt unser Fokus ebenfalls auf Paßgenauigkeit und leichte Verarbeitung.

Der Fokus liegt auf Modellbau! Deshalb erhalten Sie unsere Artikel in der Regel als Teilesatz. Der Zusammenbau ist nach Möglichkeit sehr einfach gehalten und kann von jedem geübten Modellbauer leicht in kurzer Zeit mit den üblichen Werkzeugen einer Modellbauwerkstatt durchgeführt werden. 

Sollten denoch Probleme beim Zusammenbau auftreten, sprechen Sie uns einfach an.


Was sind eigentlich Ätzteile und wie macht man das?

Die Herstellung mittels Ätzen ist eine relativ junge Fertigungsmethode und entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als Weiterentwicklung aus der bereits sehr viel früher entstandenen Technik der Radierung bzw. des Kupferstiches wo Oberflächen durch auftragen unterschiedlicher Schichten und anschließendem einwirken ätzender Flüssigkeiten gestaltet bzw. verändert wurden. 

Nachfolgend eine kleine schematische Beschreibung wie Ätzteile entstehen...

Die Konturen der gewünschten Teile die erstellt werden sollen müssen zuerst gezeichnet und auf einen Belichtungsfilm übertragen werden.

Die Filme sind nötig um die Teile auf das mit Fotolack vorbereitete Blech übertragen zu können.




Die Filme werden nun auf das Blech aufgelegt, ausgerichtet und fixiert. Da die Bleche mit einem UV-Licht empfindlichen Lack versehen sind können die Teile vom Film auf diese Lackschicht übertragen werden. Im Normalfall wird das Blech beidseitig Belichtet, also werden auch zwei Filme - eine Ober- und Unterseite benötigt.




Der lichtempfindliche Fotolack (das sog. Resist) wird nun durch den Film hindurch mit UV-Licht ausgeleuchtet. Durch das Belichten werden die unterschiedlichen Bereiche des Filmes auf das Resist des Bleches übertragen.




Um die belichteten Konturen im Resist sichtbar machen zu können, müssen die Bleche abschließend entwickelt werden. Wenn beim Entwickeln das Resist mit der Entwicklerflüssigkeit in Berührung kommt, lösen sich alle belichteten Bereiche vom Blech ab – die zukünftigen Teile sind dann bereits im Resist erkennbar. Alle Bereiche, welche durch die schwarzen Bereiche des Films verdeckt waren, sind beim anschließenden Ätzvorgang durch das Resist geschützt.




Beim Ätzen werden nun alle Resist-freien (blanken-) Bereiche des Bleches weggelöst, während alle anderen Bereiche (die schwarzen Bereiche des Films) stehen bleiben.




Durch das Ätzverfahren sind alle möglichen Konturen von Werkstücken, Schriften sowie Muster realisierbar.  Diese können als Formätzteil (Ätzen von beiden Blechseiten) oder Anätzung (Ätzen von einer Blechseite) entstehen.

 

Wie klebe ich Ätzteile mit Sekundenkleber am besten?

Tipps zum verkleben: Rechtsklick auf das Symbol, dann "speichern unter" auswählen.

 

Wie werden Ätzteile stabiler?

Tipps zum verlöten: Rechtsklick auf das Symbol, dann "speichern unter" auswählen.